DLG e.V. - Ausschuss Milchproduktion und Rinderhaltung

DLG Ausschuss Milchproduktion und Rinderhaltung

Der Ausschuss Milchproduktion und Rinderhaltung beschäftigt sich mit Fragen der Ökonomie und Produktionstechnik in der Rinderhaltung Deutschlands. Die Palette der Aufgabengebiete reicht von der Vollkostenrechnung über agrarpolitische Fragestellungen (Milchquoten) bis zu Themen wie Qualitätssicherung in der landwirtschaftlichen Erzeugung.

Hervorgegangen ist der AS Milchproduktion und Rinderhaltung aus dem "DLG-Arbeitskreis Milch und Rindfleisch", gegründet am 14. Januar 1997 auf der DLG-Wintertagung in Wiesbaden.

Ziele und Interessenschwerpunkte
Der AS Milchproduktion und Rinderhaltung  hat sich zur Aufgabe gemacht, in enger Zusammenarbeit mit weiteren DLG Gremien wichtige Probleme der Milcherzeuger aufzugreifen und zu thematisieren. Schwerpunkte sind ökonomische Aspekte der Milchproduktion, aber auch produktionstechnische und Management–Fragestellungen.

Um den Top-Betrieben Deutschlands eine Informations- und Austauschplattform zu bieten, hat die DLG gemeinsam mit regionalen Beratungsträgern das Projekt "Spitzenbetriebe Milcherzeugung" ins Leben gerufen. Der DLG Ausschuss Milchproduktion und Rinderhaltung wird  in diesem Projekt eine Schlüsselstellung in Bezug auf die Schwerpunkte der "Spitzenbetriebe" einnehmen.

Sitzung im AS Milchproduktion und Rinderhaltung finden in der Regel zur DLG Wintertagung und im Frühsommer eines Jahres (Übernacht Treffen) statt.

Aktivitäten und Aufgabengebiete des Ausschusses
Als Oberthemen werden für den DLG Ausschuss Milchproduktion und Rinderhaltung die Gebiete  „Management“, „Märkte“ und „Produktionstechnik“ definiert.


Aktuelle Themen:

  • Nöttötungen im Rinderbetrieb
  • Controlling
  • Muttergebundene Aufzucht
  • Klauengesundheit/Einsatz von Klauenbädern
  • Aktuelle Entwicklung in der Züchtung
  • Tierwohl im Milchviehbetrieb

Mitglieder im DLG Ausschuss Milchproduktion und Rinderhaltung sind führende Praktiker aus ganz Deutschland sowie  Berater und Wissenschaftler verschiedener Institutionen.

Veröffentlichungen

DLG-Merkblätter

Mengenmäßige Erfassung des wirtschaftseigenen Futters DLG-Merkblatt 416

Im Grünland- und Futterbaubetrieb ist das Ziel, möglichst viel hochwertiges wirtschaftseigenes Futter kostengünstig zu erzeugen und durch die auf dem Betrieb gehaltenen Nutztiere bestmöglich zu verwerten oder gegebenenfalls an andere Betriebe zu verkaufen. Betriebsleiter, die dies anstreben, sollten ihre Ernteerträge von den Aufwüchsen sowie die verschiedenen Verlustquellen und Verlustgrößen auf dem langen Weg vom Feld über das Silo in den Trog und letzten Endes in das Maul der Kuh kennen.
Insbesondere die Futterverluste werden meistens erheblich unterschätzt.

Trockenstellen von Milchvieh DLG-Merkblatt 400

Dieses Merkblatt soll aktuelle Hilfen geben, um die praktische Durchführung des Trockenstellens zu erleichtern. Ziel muss es sein den Einsatz von Antibiotika auf das therapeutisch notwendige Maß zu reduzieren bei gleichzeitigem Erhalt der Eutergesundheit.

Arbeitsorganisation in Milchviehställen - Hinweise zur Einführung einer strukturierten Arbeitsorganisation DLG-Merkblatt 384

Während die strukturierte Arbeitsorganisation in der Industrie bereits fest etabliert ist, hat sie in der Milchproduktion erst durch die Spezialisierung der Betriebe, die wachsenden Bestandsgrößen sowie die zunehmende Beschäftigung von Lohnarbeitskräften zunehmend an Bedeutung gewonnen.

Um eine strukturierte Arbeitsorganisation im Milchviehbetrieb einzuführen und umzusetzen, können Instrumente aus der Unternehmensführung (Industrie) zugrunde gelegt werden. Dies sind das Organigramm, die Arbeitsplatzbeschreibung, Arbeits- und Schichtpläne sowie Standardarbeitsanweisungen. Darüber hinaus muss der Betriebsleiter eine betriebliche Kommunikation aufbauen, die den Informationsaustausch innerhalb des Unternehmens sowie mit Dritten (Berater, Tierarzt, Besamer) standardisiert und die maßgeblich zum Betriebserfolg beiträgt. Aufgrund der großen strukturellen Unterschiede zwischen den Milchviehbetrieben – betriebliche Ziele, technische Ausstattung, Grundfutterherstellung, Jungviehaufzucht, Management – bleibt die Einführung und Umsetzung der Arbeitsorganisation jedoch immer eine einzelbetriebliche Lösung, die betriebsindividuell aufgestellt werden muss.

Das Tier im Blick - Milchkühe DLG-Merkblatt 381

Was ist tiergerecht? Zur Beantwortung der Frage, ob eine Haltung dem Tier gerecht wird, muss von der Biologie der Tiere ausgegangen werden: von ihren Ansprüchen und ihrer Anpassungsfähigkeit gegenüber der Umwelt. Erfüllt die Haltung bestimmte Ansprüche der Tiere nicht, kann ihre Anpassungsfähigkeit überfordert werden. In der Folge kann es zu Schmerzen, Leiden oder Schäden sowie einer Einschränkung des Wohlergehens der Tiere kommen.

Dieses Merkblatt möchte Hinweise geben, anhand welcher Indikatoren Sie an den Tieren erkennen können, ob alles in Ordnung ist und wo Haltungstechnik besser justiert oder Sie ihr Management optimieren können.

Fortbildung der DLG- Akademie

Kontakt

Geschäftsführung
Dieter Mirbach
DLG e.V.
Fachzentrum Landwirtschaft
Eschborner Landstraße 122
60489 Frankfurt am Main
Tel.: + 49 (0) 69/24 788-312
Fax: + 49 (0) 69/24 788-114
D.Mirbach(at)DLG.org 

Vorsitzender
Cord Lilie
Ilweder Str. 52
32351 Stemwede
cord.lilie(at)t-online.de

Stellvertretender Vorsitzender
Klaus Keim
Krappenbaumweg 4
74736 Hardheim / Schweinberg
KeimKlaus(at)t-online.de

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